GOZ

2040

Anlegen von Spanngummi, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich

Punktzahl
1,0
2,3
3,5
65
3,66 €
8,41 €
12,80 €
Abrechenbar:
je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
Leistungsinhalt:
  • Absolute Trockenlegung mittels Anlegen eines Spanngummis (Kofferdam)
  • Materialkosten für den Kofferdam
  • Die Gebührenziffer beschreibt zur absoluten Trockenlegung das Anlegen eines Kofferdams nicht einzelne Zähne sondern das trockenzulegende Gebiet. Wird zeitgleich ein Zahn (17) in der ersten Kieferhälfte und der andere Zahn (25) in der anderen Kieferhälfte trockengelegt, ist die Gebühr bei einem Spanngummi 2x berechenbar.
  • Wird für die Röntgenaufnahme während der Endo heruntergenommen und danach erneut angelegt, kann die Gebühr mehrmals berechnet werden.
  • Gingivaprotektoren (flüssiger Kofferdam) erfüllen nicht den Leistungsinhalt und können gemäß § 6 Abs. 1 GOZ analog berechnet werden.

  • Die Leistung beschreibt die absolute Trockenlegung des Behandlungsgebietes mittels eines Spanngummis (Kofferdam). Die notwendige Ausdehnung des Spanngummis wird durch das trockenzulegende Gebiet bestimmt. Für die Berechnung der Gebührennummer ist nicht die Anzahl und/oder Lage der behandelten Zähne, sondern die Ausdehnung des gelegten Spanngummis entscheidend.
  • Die Leistung ist je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich ggf. auch mehrmals pro Sitzung berechenbar, wenn die Behandlungsumstände dies erfordern, bei erneuter absoluter Trockenlegung z. B. nach einer Röntgenaufnahme.
  • Das Auftragen von Gingivaprotektoren („flüssiger Kofferdam“) erfüllt nicht den Leistungsinhalt „Anlegen von Spanngummi“, sondern ist analog zu berechnen.
  • Die Materialkosten sind nicht gesondert berechenbar.

Schnittstelle GOZ 01.06.2015

  1. Eine Leistung nach der Nr. 2040 GOZ ist mit Versicherten der GKV vereinbarungsfähig, wenn das Anlegen von Spanngummi im Zusammenhang mit der Erbringung von vertragszahnärztlichen Leistungen nicht erforderlich ist.
  2. Eine Mehrfachberechnung der Leistung nach Nr. 2040 GOZ je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich je Sitzung ist zulässig, wenn die Behandlungsumstände das wiederholte Anlegen des Spanngummis erfordern (zum Beispiel nach einer Röntgenaufnahme im Rahmen endodontischer Maßnahmen).